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Livingwalls Tapete: Fototapeten & Designs im Preisvergleich

Livingwalls ist eine Tapetenmarke, die vor allem für großformatige Fototapeten, Wandbilder und auffällige Designtapeten bekannt ist. Statt sich wiederholender Muster zeigen viele Produkte ein durchgehendes Motiv über die gesamte Wand – vom Wald über Stadtansichten bis zu grafischen Kunstmotiven.

Auf dieser Seite vergleichst du Livingwalls Tapeten bei mehreren Händlern. Wir erklären, wie Fototapeten und Panels aufgebaut sind, wie du das richtige Format für deine Wand bestimmst, welche Motive in welche Räume passen und worauf du beim Tapezieren eines durchgehenden Wandbilds besonders achten musst.

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Was ist das Besondere an Livingwalls?

Das Sortiment der Marke konzentriert sich stark auf Tapeten, die eine Wand als Ganzes gestalten. Neben klassischen Rollentapeten mit Muster stehen vor allem Fototapeten und digital gedruckte Wandbilder im Mittelpunkt. Diese Motive sind nicht als endlos wiederholbarer Rapport angelegt, sondern als zusammenhängendes Bild, das über mehrere Bahnen verteilt wird. Dadurch entsteht ein Effekt, der eher an ein großes Gemälde oder einen Blick nach draußen erinnert als an eine herkömmliche Tapete.

Typische Motivwelten sind Natur (Wälder, Dschungel, Berge, Strände), Architektur und Städte, Kunst und Grafik, Vintage-Motive, Stein- und Holzoptiken sowie Motive für Kinderzimmer. Die meisten Produkte sind auf Vliesträger gedruckt, was das Tapezieren deutlich erleichtert.

Fototapete, Wandbild, Rollentapete: Die Formate im Überblick

Format Aufbau Typischer Einsatz
Fototapete / Wandbild Mehrere nummerierte Bahnen ergeben ein Gesamtmotiv mit fester Breite und Höhe Eine komplette Akzentwand
Panel-Tapete Einzelne Bahnen mit großem Motiv, oft kombinierbar Teilflächen, Nischen, Kopfwand
Rollentapete mit Rapport Wiederkehrendes Muster, beliebig fortsetzbar Ganze Räume, große Wandflächen
Uni- und Strukturtapete Einfarbig mit Oberflächenstruktur Ergänzung zu Motivwänden

Beim Wandbild ist die wichtigste Frage das Format. Miss Breite und Höhe deiner Wand genau aus und wähle ein Motiv, das mindestens so groß ist. Ein paar Zentimeter Überstand an Decke, Boden und Seiten sind sinnvoll, weil Wände selten exakt gerade sind. Ist das Motiv größer als deine Wand, wird es beschnitten – überlege vorher, welcher Bildausschnitt wichtig ist, damit zum Beispiel kein zentrales Element hinter einem Schrank verschwindet.

Welches Motiv passt in welchen Raum?

  • Wohnzimmer: Landschaften, Wald- oder Dschungelmotive schaffen Tiefe und wirken wie ein Fenster nach draußen. Stadtansichten passen zu modernen, urbanen Einrichtungen.
  • Schlafzimmer: Ruhige Naturmotive in gedeckten Farben, Nebelwälder oder abstrakte Aquarelle an der Wand hinter dem Bett.
  • Kinderzimmer: Tierwelten, Weltkarten, Weltraum oder Märchenmotive – idealerweise mit Blick darauf, dass das Kind ein paar Jahre damit leben soll.
  • Flur: Perspektivische Motive wie Wege, Brücken oder Gänge verlängern kurze Flure optisch.
  • Homeoffice: Ein ruhiges Motiv hinter dem Schreibtisch bildet einen angenehmen Hintergrund für Videocalls.
  • Esszimmer: Botanische Motive, Vintage-Stillleben oder Kunstdrucke schaffen Atmosphäre.

Tipp zur Raumwirkung: Motive mit Fluchtpunkt und Weite, etwa ein Horizont oder ein Waldweg, lassen kleine Räume größer wirken. Nahaufnahmen mit großen Blättern oder Blüten ziehen die Wand dagegen optisch heran.

Kombination mit dem restlichen Raum

Ein großes Wandbild ist dominant. Die übrigen Wände solltest du deshalb ruhig halten, am besten in einer Wandfarbe, die einen hellen Ton aus dem Motiv aufgreift. Auch Möbel und Textilien wirken stimmiger, wenn sie sich an den Farben des Bildes orientieren. Hänge möglichst keine Bilder auf die Motivwand – sie stören das Gesamtbild. Regale oder große Möbel davor können dagegen funktionieren, wenn du beim Motiv berücksichtigst, welche Bereiche verdeckt werden.

Tapezieren eines Wandbilds: Schritt für Schritt

  1. Untergrund prüfen: Die Wand sollte glatt, trocken, sauber und tragfähig sein. Bei großen Motivflächen fallen Unebenheiten besonders auf.
  2. Bahnen auslegen: Lege alle nummerierten Bahnen auf dem Boden in der richtigen Reihenfolge aus und kontrolliere das Motiv.
  3. Lot anzeichnen: Zeichne mit Wasserwaage oder Laser eine senkrechte Linie für die erste Bahn an.
  4. Kleister auf die Wand: Bei Vliesträgern wird der Kleister in der Regel direkt auf die Wand aufgetragen, nicht auf die Tapete. Halte dich an die Angaben auf der Anleitung.
  5. Bahnen auf Stoß setzen: Die Bahnen werden exakt aneinandergelegt, nicht überlappt. Mit einer Gummiwalze ohne starken Druck andrücken.
  6. Überstände schneiden: Mit scharfem Cuttermesser und Spachtel an Decke und Boden sauber abschneiden.

Arbeite zu zweit, wenn das Motiv sehr hoch oder breit ist. Kleisterreste auf der Bildseite sofort mit einem sauberen, feuchten Schwamm abtupfen, da Digitaldrucke sonst Glanzflecken bekommen können.

Häufige Fehler bei Wandbildern

Der häufigste Fehler ist ein vertauschtes Bahnenpaar – deshalb vorher auslegen und die Nummerierung prüfen. Ebenso ärgerlich: Steckdosen und Schalter, die mitten in einem markanten Motiv sitzen. Schalte vorher den Strom ab, schraube die Abdeckungen ab, tapeziere darüber und schneide die Öffnungen anschließend kreuzweise frei. Zu stark gedehnte, nasse Bahnen können beim Trocknen schrumpfen und kleine Spalten bilden; drücke daher nur sanft an.

Qualität, Haltbarkeit und Pflege

Vliesbasierte Wandbilder sind formstabil und lassen sich bei einer Renovierung in der Regel trocken in ganzen Bahnen abziehen. Ob die Oberfläche abwaschbar ist und wie lichtbeständig der Druck ist, verraten die Symbole auf dem Etikett oder in der Produktbeschreibung. Für Küche, Bad oder Kinderzimmer solltest du darauf besonders achten. Direktes, starkes Sonnenlicht kann Digitaldrucke über die Jahre ausbleichen lassen.

Livingwalls Tapeten im Preisvergleich

Fototapeten und Wandbilder werden meist als komplettes Set für eine bestimmte Fläche verkauft, Rollentapeten dagegen pro Rolle. Vergleiche deshalb immer den Preis bezogen auf die tatsächlich benötigte Wandfläche. Größere Motive kosten naturgemäß mehr, ersparen aber zusätzliche Deko an der Wand. Beachte auch die Lieferform: Manche Wandbilder kommen gerollt, andere gefaltet, was bei empfindlichen Drucken einen Unterschied machen kann. Kleister ist bei Wandbildern nicht immer im Lieferumfang enthalten – prüfe das beim Vergleich der Angebote.

Häufige Fragen

Wie finde ich die richtige Größe für eine Fototapete?

Miss Breite und Höhe der Wand an mehreren Stellen und nimm jeweils den größten Wert. Das Motiv sollte mindestens so groß sein, besser mit einigen Zentimetern Reserve an allen Seiten, weil Wände selten exakt gerade sind. Ist das Bild größer als die Wand, überlege vorher, welcher Ausschnitt sichtbar bleiben soll.

Brauche ich für eine Fototapete speziellen Kleister?

Für Wandbilder auf Vliesträger brauchst du einen Vlieskleister, den du in der Regel auf die Wand aufträgst. Halte dich an die Angaben auf der Verpackung oder Anleitung. Bei schweren oder besonders großformatigen Tapeten kann ein Spezialkleister mit höherer Klebkraft sinnvoll sein. Prüfe, ob Kleister im Set enthalten ist.

Kann ich eine Fototapete auf Raufaser kleben?

Das ist nicht zu empfehlen. Die Struktur der Raufaser drückt sich durch die dünne Tapete und stört das Motiv deutlich. Entferne die Raufaser vorher oder glätte die Wand mit Spachtelmasse oder Makulatur. Ein glatter, gleichmäßig saugender Untergrund ist die Voraussetzung für ein sauberes Ergebnis.

Lässt sich eine Livingwalls Fototapete wieder entfernen?

Bei Tapeten auf Vliesträger ist das meist unkompliziert: Sie lassen sich in vielen Fällen trocken in ganzen Bahnen abziehen, ohne die Wand stark zu beschädigen. Wie gut das gelingt, hängt auch vom Untergrund und dem verwendeten Kleister ab. Ein vorheriger Tiefgrund erleichtert das spätere Entfernen.

Welches Motiv vergrößert kleine Räume optisch?

Motive mit Tiefe und Fluchtpunkt, etwa ein Waldweg, ein Horizont am Meer oder eine perspektivische Straßenflucht, öffnen kleine Räume optisch. Helle, luftige Farben verstärken den Effekt. Großformatige Nahaufnahmen, etwa einzelne riesige Blätter, holen die Wand dagegen näher heran und wirken in kleinen Räumen schnell dominant.

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