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Türmatte: Die richtige Matte für Haustür & Wohnungstür finden

Die Türmatte ist das Bindeglied zwischen draußen und drinnen. Sie liegt vor oder hinter der Haustür, vor der Wohnungstür im Treppenhaus, an der Terrassen- oder Balkontür und an der Kellertür. Je nach Tür sind die Anforderungen sehr unterschiedlich: Witterung, Türanschlag, Platz, Öffnungsrichtung und Bodenbelag spielen eine Rolle.

Hier vergleichst du Türmatten verschiedener Händler mit aktuellem Preisindex. Wir zeigen dir, worauf es bei jeder Türart ankommt, wie hoch eine Matte unter einer nach innen öffnenden Tür sein darf und welche Größe zur Türbreite passt.

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Welche Tür, welche Matte?

Bevor du dich mit Farben und Mustern beschäftigst, solltest du klären, an welcher Tür die Matte liegt. Davon hängt ab, welches Material und welche Bauart überhaupt infrage kommen.

Tür Anforderungen Geeignete Türmatte
Haustür außen, ohne Vordach Regen, Frost, UV, grober Schmutz Gummi, Kunststoffborsten, Polypropylen auf Gummirücken
Haustür außen, überdacht Grober Schmutz, gelegentliche Nässe Kokos, Rippenmatte, Kombimatten
Haustür innen, Windfang Feuchtigkeit und Feinschmutz aufnehmen Saugfähige Textilmatte mit rutschfestem Rücken
Wohnungstür im Treppenhaus Flach, ordentlich, Hausordnung beachten Dünne Kokos- oder Textilmatte
Terrassen- und Balkontür Sand, Gras, nasse Füße, oft barfuß Weiche, schnell trocknende Matte, innen saugfähig
Keller- und Garagentür Öl, Streusalz, Werkstattschmutz Gummimatte, ölbeständig

Die Höhe der Türmatte: Der unterschätzte Punkt

Viele Haustüren öffnen nach innen. Liegt dort eine Türmatte, muss die Tür darüber hinwegschwingen. Ist die Matte zu dick, schleift das Türblatt, die Matte schiebt sich zusammen oder die Tür lässt sich nicht ganz öffnen. Miss deshalb vor dem Kauf den Abstand zwischen Unterkante Türblatt und Boden an der Stelle, an der die Matte liegen soll. Die Matte sollte spürbar niedriger sein, damit auch ein leicht aufgestellter Flor oder ein Steinchen keine Probleme macht.

Gerade bei neuen, gut gedämmten Haustüren mit wenig Bodenluft passen oft nur sehr flache Matten. Eine Alternative ist ein Mattenrahmen, der in den Boden eingelassen wird, sodass die Matte bündig liegt. Für Außenmatten vor einer nach innen öffnenden Tür spielt die Höhe keine Rolle. Hier darf die Matte auch kräftig und hochflorig sein.

Die richtige Größe zur Tür

Eine Türmatte wirkt stimmig, wenn sie etwa so breit ist wie das Türblatt, gern auch etwas breiter. Eine zu schmale Matte sieht verloren aus und wird oft übersprungen. Für eine Standard-Haustür sind gängige Rechteckformate ausreichend. Bei Doppeltüren, Haustüren mit Seitenteil oder sehr breiten Terrassentüren lohnt sich eine Sondergröße oder ein Läufer. Achte in Laufrichtung auf genug Tiefe, damit beide Füße mindestens einmal die Matte berühren.

  • Vor der Tür: Die Matte darf nicht über die Stufenkante ragen, sonst droht ein Sturz.
  • Hinter der Tür: Die Matte sollte nicht in den Schwenkbereich ragen, wenn sie zu dick ist.
  • Im Treppenhaus: Nicht in den Laufweg der Nachbarn hineinragen lassen.
  • Halbrunde Matten: Passen zu runden Podesten und Bogentüren und wirken einladend.

Die Türmatte vor der Wohnungstür im Mehrfamilienhaus

Im Treppenhaus gelten eigene Regeln. In vielen Hausordnungen ist festgelegt, ob und welche Matten erlaubt sind. Fluchtwege dürfen nicht eingeengt werden, und eine Matte darf keine Stolperfalle für Nachbarn sein. Flache, rutschfeste Matten, die genau vor der eigenen Tür liegen, sind in der Regel unproblematisch. Bei Unsicherheit frag bei der Hausverwaltung nach. Praktisch ist es, zusätzlich eine Matte innen in der Wohnung zu haben, weil das Treppenhaus meist nur wenig Schmutz liefert, die Schuhe aber noch vom Gehweg feucht sind.

Terrassentür und Balkontür: Andere Schmutzarten

An der Terrassentür sieht der Schmutz anders aus als an der Haustür. Hier kommen Grashalme, Sand vom Sandkasten, Blätter und Wasser vom Rasensprenger ins Haus, oft an nackten Füßen oder Pfoten. Eine Türmatte innen sollte daher weich, saugfähig und waschbar sein. Außen auf der Terrasse eignet sich eine Matte, die schnell trocknet und auch auf Holz- oder WPC-Dielen keine Feuchtigkeit staut. Leg sie nicht dauerhaft auf Holzterrassen, sonst können sich darunter Verfärbungen und Stockflecken bilden.

Material und Rücken

Für außen haben sich Gummi, Kunststoffborsten und Polypropylen bewährt, weil sie Feuchtigkeit vertragen und nicht verrotten. Kokos ist ein Klassiker für überdachte Eingänge. Innen sind Polyamid und Baumwolle wegen ihrer Saugkraft beliebt. Der Rücken entscheidet über Rutschfestigkeit und Bodenverträglichkeit. Auf Fliesen und Laminat ist ein rutschfester Rücken Pflicht, auf Vinyl und Parkett sollte er verfärbungsfrei sein.

Pflege: So bleibt die Türmatte funktionstüchtig

Klopfe Außenmatten regelmäßig aus und spritze sie gelegentlich ab. Innenmatten saugst du mit dem Staubsauger und wäschst sie, falls das Etikett es erlaubt. Durchnässte Matten trocknen am besten hochkant. Kontrolliere den Boden unter der Matte, besonders im Winter, damit sich keine Feuchtigkeit staut.

Kellertür und Nebeneingang

An der Keller- oder Garagentür zählt Robustheit mehr als Optik. Hier kommen Streusalz, Öl, Sägespäne und Werkstattschmutz zusammen. Eine schlichte Gummimatte mit Waben- oder Rillenprofil ist dafür ideal, weil sie sich einfach abspritzen lässt und Öl nicht aufsaugt. Liegt die Kellertür an einer Außentreppe, achte auf eine rutschfeste Oberfläche, die auch bei Nässe und Laub Halt gibt. Für den Nebeneingang, durch den Kinder und Hunde meist hereinkommen, lohnt sich eine Kombination aus kratzender Außenmatte und waschbarer Innenmatte.

Preise vergleichen: Türmatten im Überblick

Türmatten gibt es in nahezu jeder Preisklasse. Einfache Kokosmatten sind sehr günstig, schwere Gummi-Textil-Kombimatten oder Maßanfertigungen deutlich teurer. Achte beim Vergleich auf Format, Dicke und Rückenmaterial, denn eine zu dicke Matte, die nicht unter deine Tür passt, ist auch zum Sonderpreis ein Fehlkauf. Bei mehreren Türen lohnt sich ein gemeinsamer Kauf, um Versandkosten zu sparen.

Häufige Fragen

Wie dick darf eine Türmatte hinter einer nach innen öffnenden Tür sein?

Sie muss deutlich dünner sein als der Spalt zwischen Türblatt und Boden. Miss diesen Abstand an der Stelle, an der die Matte liegen soll, und wähle eine Matte, die einige Millimeter Luft lässt. Bei modernen Haustüren mit wenig Bodenfreiheit passen oft nur sehr flache Matten. Alternativ kann ein bündig eingelassener Mattenrahmen helfen.

Welche Größe sollte eine Türmatte haben?

Die Matte sollte ungefähr so breit sein wie das Türblatt oder etwas breiter und in Laufrichtung so tief, dass beide Füße darauf Platz finden. Bei Doppeltüren oder Türen mit Seitenteil sind breitere Sondergrößen sinnvoll. Vor Stufen darf die Matte nicht über die Kante hinausragen.

Darf ich eine Türmatte im Treppenhaus vor die Wohnungstür legen?

In der Regel ja, solange die Matte flach ist, nicht verrutscht und den Fluchtweg nicht einengt. Manche Hausordnungen enthalten jedoch Vorgaben zu Matten oder Gegenständen im Treppenhaus. Im Zweifel fragst du bei Vermieter oder Hausverwaltung nach. Achte darauf, dass die Matte nur vor deiner Tür liegt und nicht in den gemeinsamen Laufweg ragt.

Welche Türmatte eignet sich für die Terrassentür?

Innen eignet sich eine weiche, saugfähige und waschbare Matte, weil du hier oft barfuß oder mit nassen Füßen eintrittst. Außen ist eine schnell trocknende Kunststoffmatte praktisch, die Sand und Gras abstreift. Leg auf Holzterrassen keine dauerhaft feuchte Matte, sonst können sich Verfärbungen und Stockflecken bilden.

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